1994-12-08 Verkehrsverbund: Gründung der Gesellschaft zur Vorbereitung des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg

In Neu Fahrland bei Potsdam hat sich am 8.12.1994 nach jahrelangen Anlaufschwierigkeiten die „Gesellschaft zur Vorbereitung des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg mbH“ gegründet. Zum Geschäftsführer wurde das bisherige BVG-Vorstandsmitglied Konrad Lorenzen bestellt. Der Verkehrsverbund soll nun zum 1.1.1997 verwirklicht werden. Fest steht jedoch schon, daß es keinen Verbund der Verkehrsunternehmen geben wird, sondern einen Kommunalverbund. Die Tätigkeit der Vorbereitungsgesellschaft ist auf zwei Jahre begrenzt. Die 180 000 DM-Anleihe halten zur Hälfte das Land Berlin und zur anderen Hälfte die acht brandenburgischen Umland-Landkreise sowie die Stadt Potsdam. TS+BM-10.12.94

(Quelle: BVB 2/95)

1994-11-17 Luftfahrt: Brandenburgs Umweltminister Platzeck übergibt das Ergebnis des Raumordnungsverfahrens an die Holding

Brandenburgs Umweltminister Platzeck übergibt das Ergebnis des Raumordnungsverfahrens an die Holding. Sperenberg und Jüterbog werden als geeignet, Schönefeld-Süd dagegen als ungeeignet bezeichnet. Der BBF-Aufsichtsratsvorsitzende relativiert diese Einschätzung und erklärt, kein Standort sei aus geschlossen. Zunächst sei eine umfangreiche Wirtschaftlichkeitsprüfung notwendig. Diepgen erklärt, es sei keine Vorentscheidung gefallen, und auch das Bundesverkehrsministerium gibt sich zurückhaltend und sagt, Schönefeld-Süd biete Vorteile.

(Quelle: Przychowski, Luftverkehr in Berlin, Brandenburgisches Verlagshaus, 1996)

1994-10-10 Eisenbahn: Mülltransport per Güterzug nach Ketzin

Seit dem 10.10.1994 werden auch die Mülltransporte von Berlin-Ruhleben nach Ketzin zum größten Teil auf dem Schienenwege durchgeführt. Montags bis freitags ersetzt jeweils ein Zug die bisher notwendigen 40 Lastwagenfahrten. Allerdings gibt es auch hier genau wie in Schöneicher Plan – noch zwei Schienenlücken. Von der Sammelstelle in Ruhleben bis zum Güterbahnhof (etwa 400 m) und von Ketzin bis zur Deponie Vorketzin (2,5 km) müssen weiterhin Lastwagen den Transport über nehmen.

(Quelle: BVB 11/94)

1994-10-06 Luftfahrt: Bundesverteidigungsminister Rühe über gibt den Flugplatz Gatow am die 3. Luftwaffendivision

Luftfahrt: Bundesverteidigungsminister Rühe über gibt den Flugplatz Gatow am die 3. Luftwaffendivision, die dort ihren Stab sowie einige weitere Einheiten unterbringt. Die Anlage wird auf den Namen „General Steinhoff“ getauft.

(Quelle: Przychowski, Luftverkehr in Berlin, Brandenburgisches Verlagshaus, 1996)