2022-09-15 Fahrdienst: Gepoolt wie gerufen

BVG Muva hilft, wenn der Aufzug streikt, und sorgt für flexible Fahrten

BVG Muva bewegt Berlin. Am heutigen Donnerstag, den 15. September 2022, startete das neue, inklusive On-Demand-Ridepooling der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).

Unter dem Namen BVG Muva vereint der neue Service zwei Angebote unter einer Dachmarke: Schon lange erwartet, bietet der BVG Muva Aufzugersatz in einem Pilotgebiet eine alternative, barrierefreie Fahrmöglichkeit für mobilitätseingeschränkte Personen, wenn ein Aufzug am Bahnhof beispielsweise ausfällt. Nach einer Testphase von einem Jahr soll das Angebot Aufzugersatz auf ganz Berlin ausgeweitet werden.

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Willkommen bei der Chronik des Berliner Verkehr

… ein Angebot von Berlin:Verkehr

Auf den Seiten Berlin:Verkehr und Archiv Berlin:Verkehr gibt es viele Informationen zu den Themen Fahrpläne, Bahnverkehr, Regionalverkehr, S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn, Bus, Flughäfen und Luftfahrt, Fernbahnhöfe, Tarife, Schifffahrt und Fernbus.

Mit dieser Chronik (derzeit Datenstand von 1237 bis heute enthalten) soll es an einer Stelle ermöglicht werden, nach den Sachgebieten chronologische Daten auffinden zu können. Diese Datensammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Tagesaktuelle Themen gibt es bei uns unter Archiv Berlin:Verkehr.

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2001-12-31 Statistiken zu Fahrgastzahlen

Unter dem Stichwort Verkehr finden sich in „Die kleine Berlin- Statistik 2002“ des Statistischen Landesamtes Berlin die Fahr­gastzahlen für das Jahr 2001, die die BVG und die S-Bahn Berlin GmbH zur Verfügung stellten. Als Vergleich werden in dieser Quelle die Zahlen für das Jahr 1993 genannt (Werte in Klammern):

S-Bahn296,0 Mio.(268,0 Mio.)
U-Bahn401,9 Mio.(465,8 Mio.)
Straßenbahn141,0 Mio.(166,4 Mio.)
Omnibus361,4 Mio.(455,0 Mio.)

(Quelle: BVB 12/02)

2000-12-31 allg.: Statistik zu Fahrgastzahlen

Jährlich werden im Berliner Nahverkehr mehr als 1,1 Milliarden Fahrgäste befördert. Aufgrund der Bevölkerungswanderungen in das Umland und des Ausbaus des Regional- und S-Bahn-Netzes sind die Verkehrsströme bei diesen Schienenverkehrsmitteln in den letzten sechs Jahren kontinuierlich angestiegen (s.a. BVB 2/01, S. 28). Seit 1998 gibt es auch wieder einen Anstieg der Fahrgastzahlen bei der BVG. Die folgenden Zahlen (Werte für 2000: Schätzung) aus dem Landespressedienst Berlin wurden von uns um vergleichende Prozentzahlen (jeweils zum Vorjahr) ergänzt. Danach stellt sich die Entwicklung der Fahrgastnachfrage (Fahrgäste jährlich in Mio.) folgendermaßen dar:

JahrBVGS-BahnDB*Summe
1995872245291146
1996807 (-7,45%)264 (+7,76%)30 (+3,45%)1101 (-3,93%)
1997789 (-2,23%)264 (0)32 (+6,67%)1085 (-1,45%)
1998781 (-1,01%)270 (+2,27%)35 (+9,38%)1086 (+0,09%)
1999787 (+0,77%)280 (+3,70%)40 (+14,29%)1107 (+1,93%)
2000795 (+1,02%)291 (+3,93%)42 (+5,00%)1128 (+1,90%)

(Quelle: BVB 03/01)

1994-12-31 BVG: Statistik zu Fahrzeugen und Infrastruktur

Die BVG legte jetzt ihren Geschäfts- und Jahresbericht 1994 vor. Er verzeichnet unter anderem einen Fahrgastverlust von 5 %; als Gründe hierfür nannte der Vorstand die Abwanderung zum S-Bahn Südring und die Tarifanhebung am 1.1.1994. Trotz dem ist zum 1.1.1996 eine weitere Fahrpreisanhebung von 7% vorgesehen. Die BVG schloß 1994 mit einem Verlust von 1,41 Milliarden DM ab. Erstmals deckte der Berliner Senat das Defizit nicht voll ab, es verblieben 234 Millionen DM, die nun als Verlustvortrag in die nächste Bilanz übernommen werden. Der Abbau von Personal wurde fortgesetzt (1991: 27 000; 1994: 21 800); zur Jahrtausendwende sollen es noch 15 300 sein.

Einige Bestandszahlen aus dem Bericht:

  • 994 U-Bahn-Großprofilwagen, 660 U-Bahn-Kleinprofilwagen
  • 9 U-Bahnlinien (163 km Linienlänge)
  • 748 Straßenbahnwagen
  • 25 Straßenbahnlinien (317 km Linienlänge)
  • 1676 Omnibusse
  • 155 Omnibuslinien (1750 km Linienlänge)

(Quelle: BVB 8/95)

1992-01-01 allg.: Auf Beschluss des Berliner Senats vom 30.10.1991 wurden zum 1.1.1992 BVB (Ost) und BVG (West) zu einem Betrieb Berliner Verkehrs-Betriebe (BVG) fusioniert.

Auf Beschluss des Berliner Senats vom 30.10.1991 wurden zum 1.1.1992 BVB (Ost) und BVG (West) zu einem Betrieb Berliner Verkehrs-Betriebe (BVG) fusioniert.

Im gemeinsamen Bestand sind u.a. 2078 Omnibusse (für 207 Linien); 594 U-Bahn-Kleinprofilwagen, 982 U-Bahn-Großprofilwagen.

(Quelle: Berliner Straßenbahn-Chronik Band II: Die „Elektrische“ bei der BVG 1929 bis 2015; Hilkenbach, Kramer; Verlag Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen e.V. (GVE), Berlin, 2015)

1990-10-03 allgemein: drei Gebiete neu im Berliner Stadtgebiet

Mit Ahrensfelde Süd (inkl. Straßenbahnendstelle Ahrensfelde), Hönow West (inkl. U-Bahnhof Hönow) und Staaken West (inkl. der Bahnhöfe Albrechtshof und Staaken) kamen drei Gebiete zum Berliner Stadtgebiet hinzu. Staaken West war jedoch schon von 1920 – 1945 Berliner Stadtgebiet.

Damit liegen alle U-Bahnhöfe und Straßenbahnstrecken auf Berliner Gebiet.

(Quelle: BVB)