1933-05-15 Eisenbahn: In 2 1/4 Stunden von Berlin nach Hamburg

Der Verkehr mit dem Schnelltriebwagen „Der fliegende Hamburger“ wird aufgenommen. Der dieselelektrische Triebwagen ist 2-teilig.

Die gesamte Strecke von Berlin nach Hamburg Hauptbahnhof (286,8 km) wird in 137 Minuten zurückgelegt. [bis 30.08.1939]

(Quelle: Vom Knüppeldamm zum Hauptbahnhof, Daten und Fakten zur Berliner Verkehrsgeschichte, Report 30, Berlin, 1987, Autorenkollektiv)

weitere Schnellverkehre mit „Fliegenden Zügen“:

15.05.1933-30.08.1939: Berlin – Frankfurt/Main,
15.05.1935-22.08.1939: Berlin – München,
01.07.1935-22.08.1939: Berlin und Hamburg – Köln,
15.08.1935-22.08.1939: Stuttgart und Berlin – Berchtesgaden,
02.10.1935-22.08.1939: Berlin – Breslau und Beuthen,
15.05.1936-22.08.1939: Berlin – Stuttgart

(Quelle: Eisenbahndirektion Berlin; Krause, Kuhlmann, Naumann, Prestin; Verlag B. Neddermeyer, Berlin, 2020)

1933-01-01 S-Bahn + Eisenbahn: Fern-S-Bahn-Projekt

1933, genaues Datum unbekannt: Das Reichsverkehrsministerium sowie das Reichsbahn-Zentralamt befassen sich mit dem Projekt einer sogenannten Fern-S-Bahn zwischen Berlin und Hamburg.

Hierfür ist die BR 125 vorgesehen. Im Stadtbetrieb soll mit 800 V und im Außenbereich mit 1200 V Gleichstrom gefahren werden. Hierzu wäre die Errichtung eines neuen Bw in Falkensee bzw. der Ausbau des S-Bw Ohlsdorf notwendig. Im Rahmen des Groß-Hamburg-Gesetzes wird 1937 die Planung abgesetzt.

(Quelle: Vom Knüppeldamm zum Hauptbahnhof, Daten und Fakten zur Berliner Verkehrsgeschichte, Report 30, Berlin, 1987, Autorenkollektiv)