Straßenbahn: Neubau-Strecke Henneckestraße – Ahrensfelde in Betrieb genommen, damit führt zum vierten Male eine BVG bzw. BVB-Straßenbahnstrecke über die Stadtgrenze von Berlin hinaus
(Quelle: BVB 10/86)
Chronik von Berlin:Verkehr
Straßenbahn: Neubau-Strecke Henneckestraße – Ahrensfelde in Betrieb genommen, damit führt zum vierten Male eine BVG bzw. BVB-Straßenbahnstrecke über die Stadtgrenze von Berlin hinaus
(Quelle: BVB 10/86)
Die BVG richtet unter der Bezeichnung „L*I*F*T“ eine neue Variante des öffentlichen Nahverkehrs ein (Lichtenrader Individueller Fahrgast Transfer)
(Quelle: BVB 10/86)
West: Einführung „LIFT“; Fahrgast-Feinverteilung mit Großtaxen: Taxi-Kleinbusse als Lichtenrader Individueller FahrgastTransfer bringen im Raum Lichtenrade die BVG-Fahr-gäste vom S-Bahnhof bis vor die Haustür und fahren dann auf fester Route nach Fahrplan die Haltestellen ab, um die Fahrgäste zum Bahnhof aufzunehmen.
(Quelle: 150 Jahre Berliner Omnibus; Akr Geschichte des DVN; Verlag Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen e.V. (GVE), Berlin, 1997)
Berliner Außenring – Abzweig Glasower Damm Ost (Agdo, heute Ago) – Flughafen Berlin-Schönefeld viergleisig
(Quelle: Eisenbahndirektion Berlin; Krause, Kuhlmann, Naumann, Prestin; Verlag B. Neddermeyer, Berlin, 2020)
M-Bahn: Richtfest für die M-Bahnhöfe Bernburger Straße und Kemperplatz
(Quelle: BVB 11/86)
U-Bahn: Auf dem Bahnhof Uhlandstraße wird das erste vollelektronische Stellwerk Deutschlands für den Personenverkehr in Betrieb genommen
(Quelle: Geschäftsbericht; BVB 2-3/02)
S-Bahn: Nachdem sich die BVG entschlossen hat, auch 12 der vorhandenen Paßviertelzüge im Rahmen der Generalüberholung als EMB-Steuerviertelzüge herrichten zu lassen, wird der erste so umgebaute Viertelzug (275 695/696) im Betrieb eingesetzt
[Quelle: BVB 9/86]
Hafen Königs Wusterhausen rekonstruiert
Aus dem rekonstruierten Hafen, der u.a. zwei neue Waggonkippen erhielt, trifft der erste Kohletransport im Heizkraftwerk Berlin-Rummelsburg ein.
(Quelle: Vom Knüppeldamm zum Hauptbahnhof, Daten und Fakten zur Berliner Verkehrsgeschichte, Report 30, Berlin, 1987, Autorenkollektiv)
Der Regierende Bürgermeister Diepgen tauft auf dem Flughafen Tempelhof das erste hier stationierte Rettungsflugzeug auf den Namen „Berlin“. Im Beisein des Gründers der Rettungsflugwacht, Siegfried Steiner, des stellv. US-Stadtkommandanten Kornblum, des Berliner DRK-Präsidenten Schmidt, des Leiters des Berliner Herzzentrums, Hetzer, und des Berliner Präsidenten der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, John, nennt Diepgen den in den Farben der Tempelhof Airways fliegenden etwa 2,4 Mio. DM teuren neuen „Learjet D 25“ ein weiteres Stück Normalität für Berlin, das damit Anschluß finde an das dichte Luftrettungsnetz in Westdeutschland. Dieser kann einen sehr schwer Verletzten oder zwei Unfallpatienten befördern; für die medizinische Versorgung steht Personal des DRK und des FU-Klinikums Steglitz z.V., das binnen einer Stunde abflugbereit ist.
(Quelle: Berlin-Chronik, Online-Version, hrsg. vom Landesarchiv Berlin. – URL: http://www.berlin-chronik.de (Stand: 24.05.2021))
Parkeisenbahn: Britzer Museumsbahn Berlin auf dem Gelände der ehemaligen Bundesgartenschau eröffnet
(Quelle: BVB 7/86)
Bildung des dritten neuen Stadtbezirks Hellersdorf Zu ihm gehören die Ortsteile Mahlsdorf, Kaulsdorf mit dem Neubaugebiet Kaulsdorf-Nord und Hellersdorf, das als Dorf „Helwichstorpp“ 1375 erstmals urkundlich erwähnt wird. Er hat eine Fläche von von 27,8 km². Die Einwohnerzahl soll sich von 65 000 auf 150 000 erhöhen. Mit dem Bau von insgesamt rd. 43 500 Wohnungen wurde begonnen, sie sind zum Teil schon bezogen. Durch die z.Z. im Bau befindliche U-Bahn-Verlängerung wird eine günstige Verbindung zur Innenstadt bestehen.
(Quelle: Vom Knüppeldamm zum Hauptbahnhof, Daten und Fakten zur Berliner Verkehrsgeschichte, Report 30, Berlin, 1987, Autorenkollektiv)