U-Bahn: Reichsgerichts-Entscheid erklärt den Fiskus – nicht die Stadt Berlin – zum Eigentümer der Dahlemer U-Bahn
(Quelle: Sabine Bohle-Heintzenberg, „Architektur der Berliner Hoch- und Untergrundbahn“, Berlin, 1980)
Chronik von Berlin:Verkehr
U-Bahn: Reichsgerichts-Entscheid erklärt den Fiskus – nicht die Stadt Berlin – zum Eigentümer der Dahlemer U-Bahn
(Quelle: Sabine Bohle-Heintzenberg, „Architektur der Berliner Hoch- und Untergrundbahn“, Berlin, 1980)
1924, genaues Datum unbekannt: U-Bahn: Auslieferung der ersten Großprofil-Fahrzeuge (Typ Bl)
(Quelle: BVB 4/76)
weitere Quelle hierzu:
Serienfahrzeuge BI der U-Bahn
Die erste Lieferung umfaßt 24 Stück der BI-Groß-profilfahrzeuge. Bis 1928 werden 74 Trieb- und 111 Beiwagen ausgeliefert. Die letzten Fahrzeuge werden 1969 ausgemustert.
(Quelle: Vom Knüppeldamm zum Hauptbahnhof, Daten und Fakten zur Berliner Verkehrsgeschichte, Report 30, Berlin, 1987, Autorenkollektiv)
Fahrzeugbestand: 440 Wagen (Hochbahn, Schöneberg, Nordsüdbahn)
(Quelle: Geschäftsbericht; BVB 2-3/02)
Eröffnung Seestr. – Leopoldplatz – Wedding – Reinickendorfer Str. – Schwarzkopffstr. – Stettiner Bf. (Zinnowitzer Str.)
Zuwachs 2,820 km – Betriebslänge 42,180 km
(Quelle: Statistisches Jahrbuch der Stadt Berlin 1932)
Eröffnung der Strecke Stettiner Bahnhof – Seestraße (Se) mit den Bahnhöfen Schwartzkopffstraße (SK, früher Ss), Reinickendorfer Straße (Ri), Bahnhof Wedding (We) und Leopoldplatz (Lpo, früher Lp)
(Quelle: Geschäftsbericht; BVB 2-3/02)
März 1923: U-Bahn: Betriebswerkstatt Seestraße eröffnet
(Quelle: BVB 5/73)
Eröffnung Stettiner Bahnhof (Sb)(Zinnowitzer Str. (ZW)) – Oranienburger Tor (Ob) – Stadtbahn (St)(Friedrichstr. (F)) – Französische Str. (Fr) – Friedrichstadt/Leipziger Str. (F)(Stadtmitte (MiC)) – Kochstr. (Ks) – Hallesches Tor (Hu, früher Hn)
weitere Quelle hierzu:
Die erste Großprofil-U-Bahn-Strecke
Der erste Abschnitt der städtischen Nord-Süd-Bahn (später Linie C) und gleichzeitig die erste Strecke des Großprofilnetzes wird übergeben.
Sie verläuft zwischen den U-Bahnhöfen Stettiner Bahnhof und Hallesches Tor unter der Chaussee- und Friedrichstraße.
(Anm.: Nicht zu verwechseln mit Nord-Süd-S-Bahn)
(Quelle: Vom Knüppeldamm zum Hauptbahnhof, Daten und Fakten zur Berliner Verkehrsgeschichte, Report 30, Berlin, 1987, Autorenkollektiv)
Zuwachs 3,730 km – Betriebslänge 39,630 km
(Quelle: Statistisches Jahrbuch der Stadt Berlin 1932)
Eröffnung der Großprofil-Strecke Hallesches Tor – Stettiner Bahnhof mit den Bahnhöfen Kochstraße, Friedrichstadt, Französische Straße, Friedrichstraße und Oranienburger Tor; dabei Einsatz von 48 Kleinprofil-Leihwagen der Hochbahngesellschaft („Blumenbretter“).
(Quelle: Geschäftsbericht; BVB 2-3/02)
hier Einführung der selbsttätigen Signalsicherungsanlage (mit mechanischer Fahrsperre), die auf den Altstrecken vorhandenen handbetätigten Blockstellen werden nach und nach umgerüstet
(Quelle: Siemens-Zeitschrift 5-6/1925)
U-Bahn: Umbenennung der Bahnhöfe Friedrichstraße in Leipziger Straße und Leipziger Platz in Potsdamer Platz.
(Quelle: DAZ vom 24.1.1923)
Als Folge der Klage der Stadt Berlin wird die AEG durch Reichsgerichts-Urteil zur Fertigstellung der GN-Bahn verpflichtet mit der Konsequenz, daß die AEG-Schnellbahn AG in Liquidation geht.
(Quelle: Sabine Bohle-Heintzenberg, „Architektur der Berliner Hoch- und Untergrundbahn“, Berlin, 1980)
U-Bahn: Betrieb der Nord-Süd-U-Bahn wird von der Stadt Berlin der Hochbahngesellschaft übertragen.
(Quelle: Geschäftsbericht; BVB 2-3/02)
U-Bahn: Landespolizeiliche Genehmigung zum Bau der Strecke Hermannplatz – Bergstraße Ecke Kirchhofstraße.
(Quelle: Geschäftsbericht; BVB 2-3/02)