Nordsüd-S-Bahn bleibt von Kriegseinwirkungen nicht verschont Die sinnlose Sprengung des Nordsüd-S-Bahn-Tunnels unter dem Landwehrkanal ist Teil des Versuchs der Nazis, das Ende ihrer Herrschaft hinauszuzögern. Ein großer Bereich des Tunnels wird überflutet. Die Lazarettzüge, die aus S-Bahn-Wagen umgebaut wurden, werden zerstört.
(Quelle: Vom Knüppeldamm zum Hauptbahnhof, Daten und Fakten zur Berliner Verkehrsgeschichte, Report 30, Berlin, 1987, Autorenkollektiv)
U-Bahn: Bahnhöfe Neukölln und Grenzallee geschlossen. Der U-Bahn-Tunnel Bergstraße – Grenzallee wird für monatlich 40 000 RM an die Henschel-Flugzeugwerke vermietet
(x) = Veränderung durch Inbetriebnahme Nord-Süd-Tunnel; (b) = schon seit Sommer 1936 in Betrieb; (c) = eingleisige Strecke; (d) = nur noch für Betriebsfahrten; (g) = Umstellung von 550 V= auf 800 V= ; (k) = seit Juli 1941 eigenes Gütergleis vorhanden, falsche Statistikangabe; (m) = ggf kriegsbedingt nicht mehr befahren; (n) = Charlottenburg – Westend nur noch für Betriebsfahrten
(Quelle: P. Bley, Berliner S-Bahn, Alba-Verlag, 1980, 1982, 1985, 1989, 1991, 1997, 2003)