Am 13.6.1988 wurde der Straßenbahn-Betrieb über die neuerbaute Brücke im Zuge der Leninallee am S-Bf. Leninallee aufgenommen (s. KM „Verkehrs chronik BVB“).
(Quelle: BVB 07/1988)
Chronik von Berlin:Verkehr
Am 13.6.1988 wurde der Straßenbahn-Betrieb über die neuerbaute Brücke im Zuge der Leninallee am S-Bf. Leninallee aufgenommen (s. KM „Verkehrs chronik BVB“).
(Quelle: BVB 07/1988)
Luftfahrt: Tegel erhält den Namen Otto-Lilienthal-Flughafen
(Quelle: Przychowski, Luftverkehr in Berlin, Brandenburgisches Verlagshaus, 1996)
Der Flughafen Tegel erhält zusätzlich den Namen „Otto Lilienthal“ in Erinnerung an den 1848 in Anklam geborenen Flugpionier, der am 10. August 1896 an den Folgen eines am Vortage erlittenen Sturzes bei einem seiner Gleitversuche in den Rhinower Bergen nordwestlich von Berlin gestorben war.
(Quelle: Berlin-Chronik, Online-Version, hrsg. vom Landesarchiv Berlin. – URL: http://www.berlin-chronik.de (Stand: 24.05.2021))
Wegen einer Grundinstandsetzung muß die „Sechserbrücke“ (Fußgängerbrücke über den Tegeler Hafen) zwischen Greenwich-Promenade und Gabrielenstraße für etwa sechs Monate gesperrt werden. Aus diesem Grund ist am 2.5.1988 ein kostenloser Fährbetrieb eingerichtet worden (Mo-Sa 7.30 – 17.30 Uhr, So 10-18 Uhr). Eingesetzt wird das Fährboot „Odin II“ (35 PS).
Ts-27.4.88/BZW-3.5.88/wk
(Quelle: BVB 06/1988)
S-Bahn: Die Stadtbahnviadukte zwischen Hardenbergstraße und Wielandstraße und die Bahnhöfe Zoologischer Garten und Savignyplatz werden bis Mai 1989 saniert. Für diesen Zeitraum wird der Zugverkehr eingleisig im 20-Minuten-Takt abgewickelt
[Quelle: BVB 6/88 und 6/89]
Das im Bf. Frankfurter Allee installierte letzte elektromechanische Hebelstellwerk im U-Bahn-Be reich wurde Mitte Mai 1988 stillgelegt.
(Quelle: BVB 07/1988)
Im Bahnhof Frankfurter Allee wird das letzte elektromechanische Hebelstellwerk im Ostnetz stillgelegt.
(Quelle: Berliner U-Bahn-Chronik; Kramer, Lemke, Meyer-Kronthaler, Poppel und weitere; Verlag Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen e.V. (GVE), Berlin, 2007)
Zum 1.4.1988 wurde das Gelände des ehemaligen Straßenbahnbetriebshofes Reinickendorf in der Pankower Allee mit den Gebäuden dem Vermögen des Landes Berlin überlassen. Die BVG erhält hierfür 3,8 Millionen DM gutgeschrieben.
(Quelle: BVB 05/1988)
Übergabe der erweiterten Betriebswerkstatt Britz.
(Quelle: Berliner U-Bahn-Chronik; Kramer, Lemke, Meyer-Kronthaler, Poppel und weitere; Verlag Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen e.V. (GVE), Berlin, 2007)
Der Erweiterungsbau für die U-Bahn-Betriebswerk statt Britz-Süd sowie der Neubau eines Sozialgebäudes sind fertiggestellt und wurden am 19.2. 1988 der BVG übergeben. Im Jahre 1971 wurde die erste Ausbaustufe dieser Betriebswerkstatt in Betrieb genommen. In der ersten Ausbaustufe wurde eine 4200 m² große Wagenhalle mit sieben Wartungsgleisen und einem Waschgleis errichtet. Im Zusammenhang mit dieser Halle entstand ein Gebäude mit Verwaltungs-, Material- und Sozial räumen. Neben der ersten Halle befanden sich zehn Aufstellgleise und ein Prüfgleis. Dazu gehörte noch ein Stellwerk.
In den Jahren danach wurden 28,7 km Strecken in Betrieb genommen, das bedeutete gleichzeitig eine entsprechende Vergrößerung des Wagenparks. So wurde die schon länger vorgesehene zweite Ausbaustufe, d.h. die Erweiterung der Halle und des Sozialgebäudes sowie zusätzliches Freigelände, im Jahre 1984 in Angriff genommen.
Die 112 m lange Halle hat eine Fläche von 3400 m² mit fünf Wartungsgleisen für 30 Wagen und ein neues Waschgleis. Die Wagenwaschanlagen im alten Waschgleis wurden abgebaut. Für den erhöhten Personalbedarf wurde ein. neues Sozialgebäude mit 3900 m² Nutzfläche errichtet. Das vorhandene Stellwerksgebäude wurde erweitert, das Gleisbildstellwerk wurde der erweiterten Gleisanlage angepaßt. Das Freigelände umfaßt jetzt sieben Aufstellgleise und ein Prüfgleis (s.a. BVB 8/82, S.207). Letztere Gleisanlage ist bereits seit November 1985 in Betrieb. Die Baukosten für die gesamten Maßnahmen der zweiten Ausbaustufe belaufen sich auf etwa 72 Millionen DM. Lpd
Mitte Februar 1988 wurden die Bahnsteigkarten auf dem Bf. Zoo abgeschafft. Das war in West-Berlin der letzte Bahnhof, dessen Bahnsteige nur mit Bahnsteigkarten zugänglich waren.
(Quelle: BVB 05/1988)