2010-06-08 Luftfahrt: Messe ILA in Berlin

ILA Berlin Air Show 2010 / 8. bis 13. Juni 2010, Flughafen Berlin-Schönefeld

(PresseBox) (Berlin, 20.04.10) Mit einer beeindruckenden Flugschau wird die Bundeswehr auf der ILA 2010 erstmals ihre fliegenden Waffensysteme in einem gemeinsamen, realitätsnahen Szenario präsentieren. „Joint Relief“ ist der Name der Übung, bei der die deutschen Streitkräfte mit 40 Luftfahrzeugen die unterschiedlichen Fähigkeiten einer modernen Armee im Einsatz demonstrieren: Luftnahunterstützung durch Kampfflugzeuge, Anlandung von eigenen Streitkräften mit dem Hubschrauber sowie Evakuierung von Geiseln gehören dabei ebenso dazu wie die permanente Absicherung des Luftraumes durch Kampfhubschrauber und flugzeuge.

Größter Einzelaussteller der ILA

„ILA 2010 – Treffpunkt Bundeswehr“ lautet das Motto, unter dem sich die Truppe einmal mehr als der größte Einzelaussteller der Leitmesse vorstellt, die vom 8. bis 13. Juni 2010 auf dem Südgelände des Flughafens Berlin-Schönefeld stattfindet. Nirgendwo wird die enge Verbindung der Luft- und Raumfahrtindustrie mit den deutschen Streitkräften so eindrucksvoll sichtbar wie hier. Es gibt praktisch kein ILA-Segment, an dem die Bundeswehr oder deutsche Bundesbehörden keinen wesentlichen inhaltlichen Anteil haben.

Bei ihrem eindrucksvollen Auftritt auf dem Freigelände ist die Truppe mit rund 70 Flugzeugen, Hubschraubern und UAV vertreten, vom Eurofighter über den Kampfhubschrauber Tiger bis zum Med-Evac Airbus A310 für medizinische Notfallmissionen. Gezeigt wird auch das unbemannte Fluggerät Heron, das die Bundeswehr seit März 2010 zur Lageaufklärung …

(Quelle: https://www.pressebox.de/inaktiv/messe-berlin-gmbh/ILA-2010-Bundeswehr-praesentiert-erstmals-alle-Luftfahrzeugmuster-bei-gemeinsamer-realitaetsnaher-Einsatzuebung/boxid/338480 , abgerufen am 12.05.2021)

2010-06 Luftfahrt: Wegen der Pleite einer Planungsfirma und verschärften Sicherheitsbestimmungen wird die für November 2011 geplante Eröffnung des Flughafens auf den 3. Juni 2012 verschoben.

Luftfahrt: Wegen der Pleite einer Planungsfirma und verschärften Sicherheitsbestimmungen wird die für November 2011 geplante Eröffnung des Flughafens auf den 3. Juni 2012 verschoben.

(Quelle, abgerufen am 13.07.2021: https://www.rbb24.de/politik/Flughafen-BER/BER-Aktuelles/hintergrund/ber-chronologie-flughafen-berlin-brandenburg.html)

2010-04 Straßenbahn: Im April 2010 wurden erneut Tatra-Wagen nach Szczecin (Stettin) verkauft

Im April 2010 wurden erneut Tatra-Wagen nach Szczecin (Stettin) verkauft, und zwar 22 T6 und 11 KT4Dt. Der Transport dieser Fahrzeuge zog sich über den gesamten Sommer hin.

(Quelle: Berliner Straßenbahn-Chronik Band II: Die „Elektrische“ bei der BVG 1929 bis 2015; Hilkenbach, Kramer; Verlag Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen e.V. (GVE), Berlin, 2015)

2010-01-01 Straßenverkehr: Umweltzone

Die Stufe 2 der Berliner Umweltzone tritt in Kraft. Damit dürfen nur noch Fahrzeuge der Schadstoffgruppe 4 (grüne Plakette) in der Umweltzone, die die Innenstadt innerhalb des S-Bahn-Ringes umfasst, fahren. Fahrzeuge mit roter oder gelber Plakette sind vom Fahrverbot genauso betroffen wie bereits vom Fahrverbot der Stufe 1 betroffene Fahrzeuge der Schadstoffgruppe 1 (ohne Plakette).


(Quelle: Berlin-Chronik, Online-Version, hrsg. vom Landesarchiv Berlin. – URL: http://www.berlin-chronik.de (Stand: 15.03.2022))

2009-10 Luftfahrt: Das Brandenburger Verkehrsministerium erlässt eine Nachtflugregelung für den neuen Flughafen BER

Das Brandenburger Verkehrsministerium erlässt eine Nachtflugregelung für den neuen Flughafen: Keine Starts und Landungen von Mitternacht bis 5.00 Uhr morgens, Ausnahmen sind Post- und Regierungsmaschinen sowie Notfälle.

(Quelle, abgerufen am 13.07.2021: https://www.rbb24.de/politik/Flughafen-BER/BER-Aktuelles/hintergrund/ber-chronologie-flughafen-berlin-brandenburg.html)

2009-08-08 U-Bahn: Eröffnung Berlin Hbf. – Brandenburger Tor als U55 „Kanzler-U-Bahn“

Damit geht die kürzeste U-Bahn-Strecke Berlins (1,8 km) in Betrieb: Berlin Hauptbahnhof (HBF) – Bundestag (BUN) – Brandenburger Tor (BRT). Der Lückenschluss Richtung Alexanderplatz entlang der Straße Unter den Linden ging erst später in Bau.

Die U55, die nur 1,8 Kilometer lange neue U-Bahnlinie mit drei Stationen (Brandenburger Tor, Bundestag und Hauptbahnhof), nimmt ihren Betrieb auf. Gut 60 000 Interessierte kommen, um die sogenannte Kanzlerbahn kennenzulernen. Die Fahrt ist am Eröffnungstag kostenlos.
Der Bau der neuen U-Bahnstrecke dauerte 14 Jahre und kostete 320 Millionen Euro. Bis 2017 soll sie bis zum Alexanderplatz verlängert werden, wo der Anschluss an die U5 erfolgen wird.
Auf Anregung des Bundestags wurde der Bahnhof Brandenburger Tor als ‚Gedenk­ort‘ gestaltet. Beispielsweise zeigen beleuchtete Bilder an den Wänden hinter den Bahngleisen Szenen aus der Geschichte des Brandenburger Tores. Über der Treppe zum Bahnsteig erinnern Politiker-Zitate an die Zeit der deutschen Teilung.

(Quelle: Berlin-Chronik, Online-Version, hrsg. vom Landesarchiv Berlin. – URL: http://www.berlin-chronik.de (Stand: 15.03.2022))

2009-06-29 S-Bahn: S-Bahn-Chaos

Das große S-Bahn-Chaos beginnt. Versäumte Wartungsarbeiten sind der Grund. Zahlreiche Züge werden vom Eisenbahn-Bundesamt in die Werkstatt beordert. Es kommt zu massiven Einschränkungen. Bei weiteren Sicherheitsüberprüfungen werden in den kommenden Wochen und Monaten immer neue Mängel festgestellt. Immer wieder müssen reihenweise Waggons aus dem Verkehr gezogen werden. Der öffentliche Nahverkehr ächzt unter den Ausfällen.
Am 2. Juli tritt die vierköpfige Geschäftsleitung der S-Bahn zurück.
Erst Mitte Dezember kehrt der S-Bahn-Betrieb wieder annähernd zum Regelverkehr zurück.


(Quelle: Berlin-Chronik, Online-Version, hrsg. vom Landesarchiv Berlin. – URL: http://www.berlin-chronik.de (Stand: 15.03.2022))

2009-04-16 Regionalverkehr: Zugunglück Berlin-Karow

In der Nähe des S-Bahnhofs Karow in Pankow kommt es zu einem schweren Zugunglück: Ein doppelstöckiger Regionalexpress fährt auf einen Güterzug auf, dessen Kesselwaggons hochexplosives Flüssiggas geladen haben. Bei dem Unfall kommt es nur durch viel Glück zu keiner Explosion. Während die Lokomotive des Regionalexpresses stark beschädigt wird, bleiben die Kesselwaggons nahezu unversehrt. Allerdings müssen 13 Menschen im Krankenhaus behandelt werden.


(Quelle: Berlin-Chronik, Online-Version, hrsg. vom Landesarchiv Berlin. – URL: http://www.berlin-chronik.de (Stand: 15.03.2022))