Luftfahrt: In Gatow wird das neue Luftwaffenmuseum eingeweiht, das noch bis 1999 ständig erweitert werden soll.
(Quelle: Przychowski, Luftverkehr in Berlin, Brandenburgisches Verlagshaus, 1996)
Chronik von Berlin:Verkehr
Luftfahrt: In Gatow wird das neue Luftwaffenmuseum eingeweiht, das noch bis 1999 ständig erweitert werden soll.
(Quelle: Przychowski, Luftverkehr in Berlin, Brandenburgisches Verlagshaus, 1996)
Seit dem 17. 9. 1995 verkehren die Fern- und Regionalbahnzüge (RB10) wieder über die Strecke Ruhleben – Charlottenburg. Für 72 Millionen DM wurde dieser 5 km lange Streckenabschnitt vollkommen saniert und zweigleisig ausgebaut. Zum ersten Mal beim Bahnbau in Berlin wurde hier eine „Feste Fahrbahn“ eingebaut. Hierbei lagern die etwa 350 kg schweren Betonschwellen ohne Schotterbett direkt auf drei Lagen einer insgesamt 35 cm dicken Asphalt-Tragschicht. Während der Bauarbeiten verkehrten die Fernzüge über die 1980 stillgelegte S-Bahn-Strecke Pichelsberg – Heerstraße.
(Quelle: BVB 11/95)
Die wieder zweigleisig ausgebaute und sanierte Fernbahnstrecke Ruhleben – Charlottenburg wurde am 17.9.1995 – zunächst eingleisig – wieder in Betrieb genommen (s. BVB 11/95, $225). Das zweite Gleis wurde erst am 1.12.1996 in Betrieb genommen.
(Quelle: BVB 05/97)
U-Bahn: Einführung von „Bahnhofsmanagern“
[Quelle: Berliner Zeitung vom 21.7.1995]
Einführung von Bahnhofsmanagern bei der U-Bahn, die nach und nach die Verkehrsmeister ersetzen.
(Quelle: Berliner U-Bahn-Chronik; Kramer, Lemke, Meyer-Kronthaler, Poppel und weitere; Verlag Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen e.V. (GVE), Berlin, 2007)
Übergabe eines Niederflur-Omnibusses der schwedischen Herstellerfirma Volvo an die BVG (Erster Volvo-Linienbus in Deutschland).
(Quelle: 150 Jahre Berliner Omnibus; Akr Geschichte des DVN; Verlag Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen e.V. (GVE), Berlin, 1997)
Luftfahrt: Auf dem Flughafen Tempelhof wird eine Initiative zum Erhalt des Flughafens gegründet. Sie heißt „Interessengemeinschaft City-Airport Tempelhof“. Die Gründungsversammlung wählt ein stimmig den Botschafter a.D. Werner Kilian zum Präsidenten.
(Quelle: Przychowski, Luftverkehr in Berlin, Brandenburgisches Verlagshaus, 1996)
Nach mehrwöchigem Probebetrieb stellte die BVG am 22. August 1995 ihre neue Zentrale Verkehrsleitstelle (ZVL) der Öffentlichkeit vor. Aufgabe der ZVL ist es, den gesamten betrieblichen Ablauf zu überwachen und bei Störungen die Zusammenarbeit der einzelnen Bereiche über deren Leitstellen zu koordinieren. Dabei greift sie selbst nicht in die Schadensbehebung ein, bietet jedoch für die Fahrgäste sowohl am Ort der Störung als auch per Telefon über die Rufnummer 2562 2562 rund um die Uhr Informationen über Änderungen, Unterbrechungen, Ersatzverkehre und Ausweichmöglichkeiten an. Auch die Medien sollen zukünftig über die ZVL informiert werden.
(Quelle: BVB 11/95)
Auf der wiederaufgebauten eingleisigen Güter strecke Neukölln – Köllnische Heide – Baumschulenweg wurde am 18.8.1995 der Probebetrieb aufgenommen; regulärer Verkehr findet seit dem 21. 8.1995 statt.
(Quelle: BVB 9/95)
Straßenbahn: Am Tag der offenen Tür (12.8.1995) im Betriebshof Lichtenberg wurde der 200. modernisierte Tatrawagen der Öffentlichkeit übergeben.
(Quelle: Berliner Straßenbahn-Chronik Band II: Die „Elektrische“ bei der BVG 1929 bis 2015; Hilkenbach, Kramer; Verlag Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen e.V. (GVE), Berlin, 2015)
Luftfahrt: Nach achtmonatiger Arbeit ist die Sanierung des Innenrings in Tegel beendet. Die Kosten erhöhten sich wegen der Nachtarbeit um 1,8 Millionen auf 23,8 Millionen DM.
(Quelle: Przychowski, Luftverkehr in Berlin, Brandenburgisches Verlagshaus, 1996)