Fahrzeugbestand: 1628 Wagen (668 Kp, 960 Gp) [Quelle: Offizielle Wagenbestandsmeldungen der BVG zum jeweiligen Stichtag] aber 1604 Wagen (660 Kp, 944 Gp)
[Quelle: BVG-Zahlenspiegel 1994]
Chronik von Berlin:Verkehr
Fahrzeugbestand: 1628 Wagen (668 Kp, 960 Gp) [Quelle: Offizielle Wagenbestandsmeldungen der BVG zum jeweiligen Stichtag] aber 1604 Wagen (660 Kp, 944 Gp)
[Quelle: BVG-Zahlenspiegel 1994]
Nach achtmonatiger Bauzeit wurde am 15.12.1994 der erste Abschnitt der umgestalteten Halle des Bf. Zoologischer Garten eröffnet. Aus dem „Ort des Grauens“ entstand für 16 Millionen DM ein kleines Einkaufsparadies- ein kleiner Ableger vom großen Vorbild in der Querhalle des Hamburger Hauptbahnhofes. In 23 Geschäften kann täglich zwischen 6 und 22 Uhr eingekauft werden. Der Umbau gehört zu dem neuen DB-Programm „3S“ (Sicherheit, Sauberkeit, Service) für die Personenbahnhöfe. Die Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes ist für den Fahrplanwechsel im Mai 1995 vorgesehen.
(Quelle: BVB 2/95)
In Neu Fahrland bei Potsdam hat sich am 8.12.1994 nach jahrelangen Anlaufschwierigkeiten die „Gesellschaft zur Vorbereitung des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg mbH“ gegründet. Zum Geschäftsführer wurde das bisherige BVG-Vorstandsmitglied Konrad Lorenzen bestellt. Der Verkehrsverbund soll nun zum 1.1.1997 verwirklicht werden. Fest steht jedoch schon, daß es keinen Verbund der Verkehrsunternehmen geben wird, sondern einen Kommunalverbund. Die Tätigkeit der Vorbereitungsgesellschaft ist auf zwei Jahre begrenzt. Die 180 000 DM-Anleihe halten zur Hälfte das Land Berlin und zur anderen Hälfte die acht brandenburgischen Umland-Landkreise sowie die Stadt Potsdam. TS+BM-10.12.94
(Quelle: BVB 2/95)
Brandenburgs Umweltminister Platzeck übergibt das Ergebnis des Raumordnungsverfahrens an die Holding. Sperenberg und Jüterbog werden als geeignet, Schönefeld-Süd dagegen als ungeeignet bezeichnet. Der BBF-Aufsichtsratsvorsitzende relativiert diese Einschätzung und erklärt, kein Standort sei aus geschlossen. Zunächst sei eine umfangreiche Wirtschaftlichkeitsprüfung notwendig. Diepgen erklärt, es sei keine Vorentscheidung gefallen, und auch das Bundesverkehrsministerium gibt sich zurückhaltend und sagt, Schönefeld-Süd biete Vorteile.
(Quelle: Przychowski, Luftverkehr in Berlin, Brandenburgisches Verlagshaus, 1996)
Luftfahrt: Die neue DFS Leitstelle für die Region Ost geht in Tempelhof in Betrieb. Der Luftraum über den neuen Bundesländern wird neu gegliedert sowie neue An- und Abflugverfahren in Berlin festgelegt.
(Quelle: Przychowski, Luftverkehr in Berlin, Brandenburgisches Verlagshaus, 1996)
Straßenverkehr: Oberbaumbrücke wieder nutzbar für Straßen- und Fußgängerverkehr.
(Quelle: BVB 12/94)
Straßenbahn: zweite Vorstellung der neuen Baureihe GT6N. Ab 14.11.1994 im Fahrgastbetrieb.
(Quelle: BVB 12/94)
Luftfahrt: Beginn monatelanger Sanierungsarbeiten am Innenring des Flughafens Tegel.
(Quelle: Przychowski, Luftverkehr in Berlin, Brandenburgisches Verlagshaus, 1996)
Seit dem 10.10.1994 werden auch die Mülltransporte von Berlin-Ruhleben nach Ketzin zum größten Teil auf dem Schienenwege durchgeführt. Montags bis freitags ersetzt jeweils ein Zug die bisher notwendigen 40 Lastwagenfahrten. Allerdings gibt es auch hier genau wie in Schöneicher Plan – noch zwei Schienenlücken. Von der Sammelstelle in Ruhleben bis zum Güterbahnhof (etwa 400 m) und von Ketzin bis zur Deponie Vorketzin (2,5 km) müssen weiterhin Lastwagen den Transport über nehmen.
(Quelle: BVB 11/94)
Luftfahrt: Bundesverteidigungsminister Rühe über gibt den Flugplatz Gatow am die 3. Luftwaffendivision, die dort ihren Stab sowie einige weitere Einheiten unterbringt. Die Anlage wird auf den Namen „General Steinhoff“ getauft.
(Quelle: Przychowski, Luftverkehr in Berlin, Brandenburgisches Verlagshaus, 1996)