Lückenschluss Priesterweg – Südende – Lankwitz – Lichterfelde Ost; 4,2 km
Betriebslänge des S-Bahn Netzes jetzt 294 km, davon 222 km zweigleisig.
„1995-05-28 S-Bahn: Lückenschluss Priesterweg – Lichterfelde Ost“ weiterlesenChronik von Berlin:Verkehr
Lückenschluss Priesterweg – Südende – Lankwitz – Lichterfelde Ost; 4,2 km
Betriebslänge des S-Bahn Netzes jetzt 294 km, davon 222 km zweigleisig.
„1995-05-28 S-Bahn: Lückenschluss Priesterweg – Lichterfelde Ost“ weiterlesenLückenschluss Schönholz – Alt-Reinickendorf – Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik – Eichborndamm – Tegel; 7 km
(Quelle: P. Bley, Berliner S-Bahn, Alba-Verlag, 1980, 1982, 1985, 1989, 1991, 1997, 2003)
Nach zwei Jahren Bauzeit gibt der Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen das Startsignal für die neuen S-Bahnlinien 25 und 26 von Lichterfelde Ost nach Tegel und Waidmannslust. Die Verbindung wurde 1984 stillgelegt, als der Senat in West-Berlin die Regie für die S-Bahn übernahm. Diepgen erklärt, daß der weitere Ausbau des S- und U-Bahnnetzes für Berlin absolute Priorität habe, unabhängig von anderen Verkehrsprojekten wie dem Großflughafen. (Vgl. 10. Feb. 1995.)
(Quelle: Berlin-Chronik, Online-Version, hrsg. vom Landesarchiv Berlin. – URL: http://www.berlin-chronik.de (Stand: 15.03.2022))
Der Betrieb mit der Duo-S-Bahn (485/885 114 und 115) ist eingestellt worden. Am 26.5.1995 verkehrte die Duo-S-Bahn letztmalig auf der Linie S19 (Hennigsdorf Oranienburg), und zwar 18.23 Uhr ab Hennigsdorf und 18.46 Uhr an Oranienburg (s. Abb.). Über die weitere Verwendung der vier um gebauten S-Bahn-Fahrzeuge ist noch nichts bekannt.
(Quelle: BVB 7/95)
Eisenbahn: Lückenschluss auf der Hamburger Bahn zwischen Falkensee und Spandau.
(Quelle: BVB 7/95)
Vor 45 Jahren, als der Omnibus-Linienverkehr von und nach Berlin begann, wurden 12 Zielorte mit 6 Linien bedient; heute fahren 28 Linien der Berlin Linien Bus GmbH (gegründet 1969) mehr als 220 Zielorte an. Jährlich werden etwa 350 000 Fahrgäste befördert, die längste Linie ist die Fahrt nach Tallinn (Estland) mit 29 Stunden Fahrzeit.
(Quelle: BVB 7/95)
Ein „Mock-up“ – ein 1:1-Modell eines S-Bahn Wagens der neuen Baureihe 481 wurde am 12. Mai 1995 auf dem DWA-Gelände in Bohnsdorf der Presse vorgestellt (s. BVB 2/95, S.22). Das moderne Design, dessen Zeitlosigkeit sich erweisen muß, folgt in der Farbgebung der Tradition: Der okkergelbe Wagenkasten ist oben und unten mit einer rubinroten Leiste abgesetzt; die große einteilige Frontscheibe ist ebenfalls rubinrot eingefaßt (s. Abb.) (s. BVB 2/95, S. 22).
Im vergangenen Jahr wurden zunächst 100 Viertel züge zu einem Stückpreis von 4,9 Millionen DM bestellt. Im Mai d.J. wurden dann weitere 400 Viertelzüge bestellt. Die ersten 10 Viertelzüge sollen im ersten Quartal 1996 ausgeliefert werden. Ende 2004 sollen die letzten Züge der Bestellung aus der Fertigung kommen. An dem Auftrag sind die AEG Hennigsdorf und die Deutsche Waggonbau AG (DWA) beteiligt.
(Quelle: BVB 6/95)
Erster Einsatz eines neuen dreitürigen Niederflur-Doppeldecker-Prototyps (DN 95) mit Hublift und Rampe.
(Quelle: 150 Jahre Berliner Omnibus; Akr Geschichte des DVN; Verlag Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen e.V. (GVE), Berlin, 1997)
Mitte April 1995 wurde der Umbau des Tatrawagens 219 366 in die Party-Tram 4591 fertig gestellt. Er wurde in der BVG-Hauptwerkstatt Uferstraße bis Februar 1995 umgebaut. Der Mietpreis für die ersten drei Stunden betrug 800,- DM. 1998 erfolgte noch der Einbau einer Thyristorsteuerung und Anpassungen an die übrigen bereits modernisierten Wagen.
(Quelle: Berliner Straßenbahn-Chronik Band II: Die „Elektrische“ bei der BVG 1929 bis 2015; Hilkenbach, Kramer; Verlag Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen e.V. (GVE), Berlin, 2015)
Straßenbahn: Am 31.3.1995 verkehrten letztmalig Großraumtriebwagen bei der BVG. Es handelte sich um die Tw 218 025 und 218 054.
(Quelle: Berliner Straßenbahn-Chronik Band II: Die „Elektrische“ bei der BVG 1929 bis 2015; Hilkenbach, Kramer; Verlag Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen e.V. (GVE), Berlin, 2015)
Der Flughafen Tempelhof wird unter Denkmalschutz gestellt. Die Gebäude dürfen fortan äußerlich nicht mehr verändert werden, doch der Flugbetrieb oder eine eventuelle spätere Nutzung wer den davon nicht tangiert.
(Quelle: Przychowski, Luftverkehr in Berlin, Brandenburgisches Verlagshaus, 1996)