Die BVG-Ost stellt ihre Autobuslinien 37 (U-Bf. Lichtenberg – Bürknersfelde) und 41 (Dimitroffstraße E. Leninallee – Bürknersfelde) auf Obusbetrieb um
(Quelle: BVB 3/73 und 4/73)
Chronik von Berlin:Verkehr
Die BVG-Ost stellt ihre Autobuslinien 37 (U-Bf. Lichtenberg – Bürknersfelde) und 41 (Dimitroffstraße E. Leninallee – Bürknersfelde) auf Obusbetrieb um
(Quelle: BVB 3/73 und 4/73)
Erstflug Berlin – Moskau
Für die noch mit Kolbenmotorflugzeugen IL 14 geflogene Strecke Berlin – Moskau werden mit Zwi-schenlandung 6 Stunden und 20 Minuten benötigt.
(Quelle: Vom Knüppeldamm zum Hauptbahnhof, Daten und Fakten zur Berliner Verkehrsgeschichte, Report 30, Berlin, 1987, Autorenkollektiv)
Der Berliner Außenring wird mit der Inbetriebnahme des Abschnittes Golm – Saarmund geschlossen (VB-Kompress 2)
29.09.1956
Berliner Außenring (BAR) geschlossen
Die Strecke Saarmund – Golm mit dem 1 200 m langen Damm durch den Templiner See wird dem Verkehr übergeben. Der Berliner Außenring ist damit geschlossen.
Insgesamt sind 180 km Strecke neu gebaut. Fortgesetzt wird mit der Rekonstruktion des Abschnittes Springpfuhl – Eichgestell und dem Bau des Biesdorfer Kreuzes.
Mit dem BAR wird eine wichtige Voraussetzung für die Störfreiheit des Verkehrs der DDR gegenüber Westberlin geschaffen. Langfristig bietet er Möglichkeiten der Rationalisierung des Berliner Netzes.
(Quelle: Vom Knüppeldamm zum Hauptbahnhof, Daten und Fakten zur Berliner Verkehrsgeschichte, Report 30, Berlin, 1987, Autorenkollektiv)
30.09.1956
Werder (Havel) – Saarmund, mit Ausnahme zwischen Potsdam Süd und Nesselgrund zunächst eingleisig, erst ab 10. Febr.1957 regelmäßiger Betrieb mit 30 km/h (auch 11. Nov.1956 und 25. April 1957 werden genannt); 17,00 km
(Quelle: Eisenbahndirektion Berlin; Krause, Kuhlmann, Naumann, Prestin; Verlag B. Neddermeyer, Berlin, 2020)
Inbetriebnahme des Westhafenkanals
Die Wiederaufnahme der 1938 begonnenen Arbeiten am Charlottenburger Durchstich erfolgt im Dezember 1953. Der Kanal zweigt kurz oberhalb der Schleuse Charlottenburg aus der Spree ab und führt direkt zum Westhafen. Der 52,5 m breite und 3,5 m tiefe Kanal verkürzt den Weg zwischen der Schleuse und dem Hafen um 3 km.
(Quelle: Vom Knüppeldamm zum Hauptbahnhof, Daten und Fakten zur Berliner Verkehrsgeschichte, Report 30, Berlin, 1987, Autorenkollektiv)
S-Bahn: Wiederaufnahme des durchgehenden 10-Minuten-Verkehrs Jungfernheide – Gartenfeld. Damit endet der letzte kriegsbedingte Pendelverkehr Jungfernheide – Siemensstadt und Siemensstadt – Gartenfeld
(Quelle: BVB 08/99)
Juli 1956: Berliner Außenring – Inbetriebnahme Kreuzungsbahnhof Hennigsdorf Nord (zwischen Ahdw und Ahdo)
(Quelle: Eisenbahndirektion Berlin; Krause, Kuhlmann, Naumann, Prestin; Verlag B. Neddermeyer, Berlin, 2020)
Dritte allgemeine Fahrpreiserhöhung bei der BVG-West, Fahrtverteuerung um 0,05 DM, erstmalig Sammelkarten im Autobusbetrieb
(Quelle: BVB 8/79)
Der „Umsteiger“ kostet 0,35 DM.
(Quelle: BVB 12/00)
Parkeisenbahn: Eröffnung der Pioniereisenbahn in der Wuhlheide
[10.06. = Tag des Eisenbahners in der DDR]
(Quelle: BVB 7/86) (Quelle: Seite des Bezirksamtes, abgerufen am 22.05.2021 unter https://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/ueber-den-bezirk/sehenswertes/ )
Eröffnung Strausberg – Strausberg Stadt (BSTR) – Strausberg Nord (BSTN), seit 01.01.1955 im Dieselbetrieb bedient; 8,98 km, Mischbetrieb (?)
(Quelle: P. Bley, Berliner S-Bahn, Alba-Verlag, 1980, 1982, 1985, 1989, 1991, 1997, 2003)
Tarife: Fortfall der ersten Wagenklasse bei der DR, gleichzeitig wurde die 3. Klasse 2. Klasse und die 2. Klasse 1. Klasse
Am 3. Juni 1956 wurde die Drittklassigkeit abgeschafft – bei der Bahn. „Aus der bisherigen 3.Wagenklasse wird die 2., und wer es sich bis jetzt leisten konnte, 2. Klasse zu fahren, steigt in Zukunft dort ein, wo eine 1 an der Abteiltür prangt“, hieß es in einer Pressemitteilung.
(Quelle: Sächsische Zeitung vom 28.05.2011, abgerufen am 22.05.2021 unter
https://www.saechsische.de/plus/1956-schaffte-die-deutsche-reichsbahn-die-dritte-klasse-ab-847873.html)