1999-04-26 Straßenbahn: Mollknoten weiter umgestaltet, Fahrten Greifswalder Str. – Alex möglich

Seit dem 26.4.1999 ist ein weiterer Abschnitt des neugestalteten Mollknotens in Betrieb. Die Linien 2, 3, 4 und N54, aus der Greifswalder Straße kommend, können jetzt über den Alexanderplatz zum Hackeschen Markt geführt werden.

Bis Mitte Mai zog sich der Umbau zwischen Mollknoten und Prenzlauer Allee hin. Seit dem 13.5.1999 ist der Endzustand hergestellt, und die Linien 8 und 15 fahren über Landsberger Allee und Mollstraße zur Torstraße. Um die Arbeiten durchführen zu können, endeten diese Linien vom 7.4. (SL 8) bzw. 26.4. (SL 15) bis 12.5.1999 (einschl.) in der Langenbeckstraße.

Der gesamte Umbau des Mollknotens kostete 68 Mio. DM. Der Neubau in der Karl-Liebknecht-Straße zwischen Mollstraße und Gontardstraße ist jetzt für 2000 vorgesehen.

(Quelle: BVB 06/99)

1999-04-15 Bahnhöfe: Rettungsloren für die Feuerwehr

Gemeinsam mit der Berliner Feuerwehr stellte die BVG am 15.4.1999 im U-Bf. Schloßstraße einen neu entwickelten Gleiskleinwagen vor (s. Abb.), mit dessen Hilfe verletzte Personen aus den Tunnelanlagen geborgen und schweres Rettungsgerät zu einer im Tunnel befindlichen Unfallstelle gebracht werden kann.

Die Loren bestehen aus einer 2 m² großen Plattform mit vier Schienenrädern von etwa 40 cm Durchmesser. Sie werden im Bedarfsfalle auf die Schienen gesetzt und von Hand zur Einsatzstelle gerollt. Die Plattform bietet ggf. Platz für zwei Krankentragen. Es wurden 156 Stück für die BVG und 6 für die S Bahn (für die Bahnhöfe der Nord-Süd-S-Bahn) gebaut. Alle unterirdischen U-Bahnhöfe sind ab sofort mit einer solchen Rettungslore ausgestattet. Die BVG verspricht sich hiervon eine deutliche Verbesserung der Sicherheit für Fahrgäste und Mitarbeiter.

(Quelle: BVB 06/99)

1999-03-21 Bus: neue Express Bus-Linie zum Flughafen Tegel

OL TXL Am 21.3.1999 nahm die BVG ihre neue Flughafenlinie „JetExpressBus TXL“ Flughafen Tegel – S-Bf. Unter den Linden in Betrieb. Die neue Linie verkehrt täglich zwischen 5.30 und 23.00 Uhr im 10-Minuten-Abstand, lediglich sonnabend- und sonntagvormittags besteht ein 20-Minuten-Takt. …

Für die neue Expressbuslinie TXL (siehe „Verkehrschronik BVG“ und „Tarifwesen VBB“) wurden die Eindeckbusse 1040 – 1043, 1045, 1055 1059 (Typ EN92) innen umgebaut- u. a. wurde eine Gepäckablage eingebaut – und außen in den Farben sonnengelb und violett lackiert (s.Abb.).

(Quelle: BVB 04/99)

1999-02-15 S-Bahn: Elektronisches Stellwerk in BZ Halensee

In der Nacht 14./15.2.1999 wurde das neue Elektronische Stellwerk Westkreuz/Olympiastadion (WK O) in Betrieb genommen. Es ersetzt das bisherige ESTW im Bf. Olympiastadion und ist das erste in den Räumen der zukünftigen Betriebszentrale der S-Bahn in Halensee. Damit steht eine neue Generation dieser Sicherungstechnik zur Verfügung, welche die Möglichkeit der Integration in diese Betriebszentrale bietet. Die erforderlichen Stellbefehle gibt der Fahrdienstleiter nicht mehr über das Bedientablett, sondern mausgesteuert über eine graphische Bildschirm-Oberfläche ein.

(Quelle: BVB 04/99)

1999 Straßenbahn: Anfang 1999 wurde in der Rochstr. ein neues Gleichrichterwerk gebaut.

Anfang 1999 wurde in der Rochstr. (zwischen Alexanderplatz und der Spandauer Str. bis zum Hackeschen Markt) ein neues Gleichrichterwerk gebaut.

(Quelle: Berliner Straßenbahn-Chronik Band II: Die „Elektrische“ bei der BVG 1929 bis 2015; Hilkenbach, Kramer; Verlag Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen e.V. (GVE), Berlin, 2015)

1999 U-Bahn: Johannisthaler Chaussee

Am Bahnhof Johannisthaler Chaussee wird das südliche Empfangsgebäude abgerissen und der Zugang in das benachbarte Einkaufszentrum integriert. Anschließend erfolgt der veränderte Neubau des nördlichen Pavillons (siehe Foto Seite 99), eben falls im Sinne des Shopping Centers.

(Quelle: Berliner U-Bahn-Chronik; Kramer, Lemke, Meyer-Kronthaler, Poppel und weitere; Verlag Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen e.V. (GVE), Berlin, 2007)

1999-01 U-Bahn: Borsigwerke

Der neugestaltete nordwestliche Zugang zum Bahnhof Borsigwerke wird eröffnet: Er war in ein Werksgebäude integriert gewesen und mußte im Februar 1998 geschlossen werden, als dieses abgerissen werden sollte.

(Quelle: Berliner U-Bahn-Chronik; Kramer, Lemke, Meyer-Kronthaler, Poppel und weitere; Verlag Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen e.V. (GVE), Berlin, 2007)

1998-12-30 S-Bahn: Lückenschluss Pichelsberg – Spandau

Lückenschluss Pichelsberg – Stresow – Spandau

(Strecke Westkreuz – Spandau 9,2 km)

(Quelle: P. Bley, Berliner S-Bahn, Alba-Verlag, 1980, 1982, 1985, 1989, 1991, 1997, 2003)

AB HEUTE IST SPANDAU WIEDER AM S-BAHNNETZ

(Berlin, 30.12.98) Die Deutsche Bahn AG hat heute den S-Bahn-streckenabschnitt von Pichelsberg nach Spandau in Betrieb genommen. Die 4,9 km lange Strecke ist damit der vierte S-Bahn Lückenschluß, der in diesem Jahr für den Öffentlichen Personennahverkehr in Berlin zur Verfügung gestellt werden konnte (Anlage – Daten und Fakten der vier Lückenschlüsse).

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1998-12-18 Straßenbahn: neue Strecke am Hackeschen Markt

Am S-Bf. Hackescher Markt fahren die Straßenbahn ebenfalls seit dem 18.12.1998 statt über die Neue Promenade südlich um den S-Bahnhof herum.

(Quelle: Berliner Straßenbahn-Chronik Band II: Die „Elektrische“ bei der BVG 1929 bis 2015; Hilkenbach, Kramer; Verlag Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen e.V. (GVE), Berlin, 2015)

1998-12-18 Straßenbahn: Umbau des Mollknotens, Alexanderplatz

Der „Mollknoten“ wurde 1998/1999 umgebaut und Gleise auf dem Alexanderplatz, der Gontardstraße, der Karl-Liebknecht Straße und der Spandauer Straße bis Hackeschen Markt eingebaut. Seit dem 18.12.1998 läuft der Verkehr aus der Landsberger Allee und seit dem 26.4.1999 aus der Greifswalder Straße über den Alexanderplatz zum Hackeschen Markt. Nach über 30 Jahren wird der Alexanderplatz endlich wieder mit Straßenbahnen befahren.

(Quelle: Berliner Straßenbahn-Chronik Band II: Die „Elektrische“ bei der BVG 1929 bis 2015; Hilkenbach, Kramer; Verlag Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen e.V. (GVE), Berlin, 2015)