2000-01-25 Bahnhöfe: Umfangreiche Investitionen für Berliner und Brandenburger Bahnhöfe im Jahr 2000

Umfangreiche Investitionen für Berliner und Brandenburger Bahnhöfe im Jahr 2000

(Berlin, 25.01.2000) Die Deutsche Bahn AG investiert im Jahr 2000 in Berlin / Brandenburg insgesamt ca. 450 Mio DM in die Modernisierung und Instandhaltung der Bahnhöfe in der Region. Mit diesen Investitionen wird der Service für die Kunden weiter verbessert. Im Zusammenhang mit der weiteren Umsetzung des 3-S-Programms werden zusätzlich ca. 43 Mio DM für die Reinigung und für Sicherheitsleistungen zur Gewährleistung der Sauberkeit und Sicherheit der Fernbahn- und S-Bahnhöfe ausgegeben.

Die Investitionen für Modernisierung und Instandhaltung sind im Einzelnen vorgesehen für:

  • den Neubau von Bahnsteigen
  • den behindertengerechten Ausbau der Bahnsteige
  • neue Zugänge zu Bahnsteigen, zur Verbesserung der Erreichbarkeit aus dem Umfeld
  • die Verbesserung der Lautsprecheransagen und Ausschilderung des Zugverkehrs
  • Reinigungs- und Sicherheitsleistungen im Rahmen des 3-S-Programms (Service, Sauberkeit, Sicherheit)

Im einzelnen ergibt sich folgendes Bild:

Die bereits im Bau befindlichen neuen Bahnsteige in Neustadt (Dosse) und Neuruppin West werden im 3. Quartal 2000 fertig gestellt.

Bei den Brandenburger Bahnhöfen Cottbus-Sandow, Frankfurt /Oder-Neuberesinchen, Bad Freienwalde, Beelitz-Heilstätten, Falkenberg/Elster und Münchenberg wird im Jahr 2000 mit dem Neubau von Bahnsteigen begonnen.

Im Bereich der Berliner S – Bahn wird an den Bahnhöfen Strausberg, ErknerHoppegarten und Wedding Baubeginn für neue Bahnsteige sein.

Zur weiteren Verbesserung der behindertengerechten Ausstattung erhalten die folgenden S-Bahnhöfe neue Aufzüge: Rummelsburg, Betriebsbahnhof Rummelsburg, Köpenick, Wilhelmshagen, Rahnsdorf, Friedrichsfelde Ost, Springpfuhl, Blankenburg und Pankow-Heinersdorf.

Darüber hinaus werden an den S-Bahnhöfen Anhalter Bahnhof, Witzleben, Hohenzollerndamm und Pichelsberg zusätzliche Zugänge geschaffen, die eine bequemere Erreichbarkeit der S – Bahnhöfe gewährleisten.

Die Bahn ergreift außerdem in diesem Jahr weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Kundeninformation. Die wichtigsten Maßnahmen beinhalten die Modernisierung der sog. optischen Fahrgastinformationsanlagen (z.B. Zugzielanzeiger, Abfahrtstafeln) und der Lautsprecheranlagen in den Bahnhöfen sowie den Anschluss an das moderne Reisendeninformationssystem (RIS) der Deutschen Bahn. RIS steht für ein komplexes Telematik-System zur Verbesserung der Information und Service für die Reisenden. Hierbei werden Fahrplandaten mit Daten der tatsächlichen Betriebslage verglichen. Die Reisenden erfahren das Ergebnis dieses Vergleichs einheitlich über verschiedene Medien. Hierbei ist es völlig unerheblich, wo sich ein entsprechendes Endgerät befindet. Das kann sowohl im Bahnhof, im Zug als auch im Internet sein. (betroffene Bahnhöfe siehe Anlage)

Dr. Marlene Schwarz

Sprecherin Berlin/Brandenburg

Tel: 030/297 611 38

E-Mail: Medienbetreuung@bku.db.de

Internet: http://www.bahn.de

(Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Bahn)

2000-01 Straßenbahn: Im Januar 2000 wurden an fünf am stärksten frequentierten Haltestellen Beschallungsanlagen eingebaut

Im Januar 2000 wurden an fünf am stärksten frequentierten Haltestellen Beschallungsanlagen eingebaut, über die bei Betriebsstörungen die Fahrgäste informiert werden (Alexanderplatz/Hackescher Markt).

(Quelle: Berliner Straßenbahn-Chronik Band II: Die „Elektrische“ bei der BVG 1929 bis 2015; Hilkenbach, Kramer; Verlag Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen e.V. (GVE), Berlin, 2015)

2000 Straßenbahn: für die geplante Straßenbahn strecke Alexanderplatz-Leipziger Straße-Potsdamer Platz (Kulturforum) in der Leipziger Straße bereits Gleise verlegt

Anfang 2000 wurden für die geplante Straßenbahn strecke Alexanderplatz-Leipziger Straße-Potsdamer Platz (Kulturforum) in der Leipziger Straße bereits Gleise verlegt. Die Strecke sollte bis Ende 2003 fertiggestellt sein; sie ist bis heute [07.2021] noch nicht gebaut worden!

(Quelle: Berliner Straßenbahn-Chronik Band II: Die „Elektrische“ bei der BVG 1929 bis 2015; Hilkenbach, Kramer; Verlag Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen e.V. (GVE), Berlin, 2015)

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Versuchsweise Ausrüstung der Kreuzberger Hochbahn mit einem schallschluckenden Oberbau; bis 2010 soll die gesamte Strecke eine von der BVG „Flüstergleis“ genannte „Feste Fahrbahn“ erhalten;

(Quelle: Berliner U-Bahn-Chronik; Kramer, Lemke, Meyer-Kronthaler, Poppel und weitere; Verlag Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen e.V. (GVE), Berlin, 2007)