1995-12-13 Museum: Verzeichnis der Boden-, Bau- und Gartendenkmäler in Berlin

Das Landesdenkmalamt legt das erste öffentliche und nahezu komplette Verzeichnis der Boden-, Bau- und Gartendenkmäler in Berlin vor. Es enthält rund 7 500 Denkmalpositionen mit etwa 15 000 Einzeldenkmälern. Erst jetzt sind manche Berliner Wahrzeichen und einige der bekanntesten Bauten unter Denkmalschutz gestellt worden, darunter die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin-Charlottenburg und das Luftbrückendenkmal am Flughafen Berlin-Tempelhof. Anerkannte Denkmäler sind nun auch die Deutsche Oper in Berlin-Charlottenburg, die Portalruine des Anhalter Bahnhofs in Berlin-Kreuzberg, die mittelalterlichen Fundamentreste des Pulverturms an der Spandauer Straße und der Alte Jüdische Friedhof (beide in Berlin-Mitte), die Neue Nationalgalerie und das Hotel Intercontinental (beide in Berlin-Tiergarten), das Rundfunkgelände an der Nalepastraße in Berlin-Köpenick und der S-Bahnhof Mexikoplatz in Berlin-Zehlendorf.


(Quelle: Berlin-Chronik, Online-Version, hrsg. vom Landesarchiv Berlin. – URL: http://www.berlin-chronik.de (Stand: 15.03.2022))

1993-06-19 U-Bahn: Museum: Das Ende der BVG Fahrzeugsammlung

Überführung von Fahrzeugen aus der Sammlung Historische Fahrzeuge der BVG im Betriebshof Britz in das Museum für Verkehr und Technik (heute Deutsches Technikmuseum Berlin).

Von den 10 U-Bahn-Wagen des BVG-Museums wurden gar nur 4 Fahrzeuge (559, 35, 118, 1352) vom MVT übernommen. Der U-Bahn-Wagen 201 wurde an das Verkehrsmuseum Nürnberg abgegeben. Die restlichen 5 Wagen (32, 747, 382, 233, 298) stehen. ebenfalls zur Disposition.

(Quelle: BVB 8/93)

1993-06-19 Bus: Museum: Das Ende der BVG Fahrzeugsammlung

Überführung von Fahrzeugen aus der Sammlung Historische Fahrzeuge der BVG im Betriebshof Britz in das Museum für Verkehr und Technik (heute Deutsches Technikmuseum Berlin).

(Quelle: 150 Jahre Berliner Omnibus; Akr Geschichte des DVN; Verlag Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen e.V. (GVE), Berlin, 1997)

Von den 18 Bussen, Obussen und Pferdebussen der. BVG-Sammlung übernahm das MVT 13 Fahrzeuge (357, 1224, 488, 37, 787, 800, 307, 685, 700, 554, 323, 2000, 2622). Die restlichen 5 Fahrzeuge (1126, 237, 1629, 1658, 2626) wurden an die Arbeitsgemeinschaft Traditionsbus Berlin verkauft.

(Quelle: BVB 8/93)

1993-06-19 Straßenbahn: Die BVG-Fahrzeugsammlung im ehemaligen Betriebshof Britz wurde im Juni 1993 aufgelöst und stark verkleinert.

Straßenbahn: Die BVG-Fahrzeugsammlung im ehemaligen Betriebshof Britz wurde im Juni 1993 aufgelöst und stark verkleinert.

(Quelle: Berliner Straßenbahn-Chronik Band II: Die „Elektrische“ bei der BVG 1929 bis 2015; Hilkenbach, Kramer; Verlag Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen e.V. (GVE), Berlin, 2015)

19.06.1993

Von den 20 Straßenbahnfahrzeugen der BVG-Sammlung in Britz Übernahm das MVT nur 12 Wagen, und zwar die Pferdewagen 1, 712 und 826 sowie die Bw 2629, Tw 3051, TW 40, Tw 5472, Tw 223, Tw 5725, Bw 1, Tw 3566, Tw 6301. Der Großraumzug Tw 7000/8w 2000, der Tw 5984, der Gelenkzug 6211, der Tw 39 sowie der Bw 1525 kamen ins Bw Niederschönhausen zum Denkmalpflege-Verein Nahverkehr Berlin (DVN). Der zweite Großraumzug (Tw 7001/ Bw 2001) steht noch zur Disposition. Vom DVN wurde der Tw 68 als einziges Fahrzeug zur Monumentenhalle überführt.

(Quelle: BVB 8/93)

1993-02-10 Luftfahrt: In Bonn wird entschieden, daß der Flughafen Gatow nach dem Abzug der Royal Air Force im Jahre 1994 Sitz des Hauptquartiers der 5. Luftwaffendivision werden soll

In Bonn wird entschieden, daß der Flughafen Gatow nach dem Abzug der Royal Air Force im Jahre 1994 Sitz des Hauptquartiers der 5. Luftwaffendivision werden soll. Auch das Luftwaffenmuseum Uetersen soll dorthin verlegt wer den.

(Quelle: Przychowski, Luftverkehr in Berlin, Brandenburgisches Verlagshaus, 1996)

1991-07 Straßenbahn: Im Juli 1991 wurde der ATW 721 018 (ex A 19, ex 3434) an das Amsterdamer Straßenbahnmuseum verkauft.

Straßenbahn: Im Juli 1991 wurde der ATW 721 018 (ex A 19, ex 3434) an das Amsterdamer Straßenbahnmuseum verkauft.

(Quelle: Berliner Straßenbahn-Chronik Band II: Die „Elektrische“ bei der BVG 1929 bis 2015; Hilkenbach, Kramer; Verlag Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen e.V. (GVE), Berlin, 2015)

1991-04-15 Straßenbahn: Die nostalgische Straßenbahn auf der Hochbahnstrecke Bülowstraße-Nollendorfplatz verkehrte wegen der geplanten Wiederinbetriebnahme der U-Bahnlinie U2 letztmalig am 15.4.1991.

Die nostalgische Straßenbahn auf der Hochbahnstrecke Bülowstraße-Nollendorfplatz verkehrte wegen der geplanten Wiederinbetriebnahme der U-Bahnlinie U2 letztmalig am 15.4.1991.

(Quelle: Berliner Straßenbahn-Chronik Band II: Die „Elektrische“ bei der BVG 1929 bis 2015; Hilkenbach, Kramer; Verlag Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen e.V. (GVE), Berlin, 2015)

1988-10-27 Museum: Eröffnung des zweiten Ringlokschuppens des Museums für Verkehr und Technik

Die Eröffnung des zweiten Ringlokschuppens des früheren Bahnbetriebswerkes Anhalter Bahnhof am 27. Oktober 1988 in Gegenwart des Berliner Senators für kulturelle Angelegenheiten, Hassemer, bildete den Abschluß der Veranstaltungen zum Preußischen Eisenbahnjubiläum 1988. Der denkmalgerecht restaurierte im Jahre 1984 von dem Architekten Faulhaber erbaute zweite Lokschuppen vergrößert die Ausstellungsfläche für den Schienenverkehr im Museum für Verkehr und Technik in Berlin (MVT) auf etwa 6000 qm. Mit etwa 40 Originalfahrzeugen sowie zahlreichen Nachbauten und Modellen aus dem ehemaligen Verkehrs- und Baumuseum besitzt das MVT nun eine der größten und bedeutendsten Schienenverkehrssammlungen europäischer Technikmuseen.

Während im ersten, im April 1987 eröffneten Lok schuppen die Eisenbahngeschichte von den Anfängen bis 1918 gezeigt wird, folgt im zweiten jetzt eröffneten Lokschuppen die Entwicklung von 1920 bis heute. Die Geschichte der Eisenbahn wird dem Zeitablauf entsprechend chronologisch in 16 Stationen gezeigt. Die ausgestellten Lokomotiven und Wagen werden mit den „Gebrauchsspuren“ ihrer jahrelangen Nutzungsgeschichte gezeigt. Zu sehen sind u.a.:

Preußische Elektrolokomotive E 71 28 (1922)

Württembergische Zahnradlokomotive 97 504 (1923)

Hanomag-Gelenklokomotive Typ Garrat, 610mm (1928)

Motor-Kleinlokomotive Kö 4642 (1934)

Elektrische Tagebaulokomotive Typ EL 4 (1940)

Schnellzug-Dampflokomotive (Stromlinienlok) 01 1082 (1940)

Kriegslokomotive 52 4966 (1942)

Schmalspur-Dampflokomotive (Trümmerlok) (1949)

Schienenbus 795 465 (1952)

Halbspeisewagen („Kakadu“) (1953)

Elektrische Viersystemlokomotive 184 112 (1967)

Diesellokomotive mit Drehstrom-Leistungsübertragung (UMAN) 202 003 (1973)

(Quelle: BVB 11/1988)