Im Dezember 2000 wurde in den Nachtstunden zwischen Hennigsdorf und Velten die von 1983 bis 1995 benötigte Oberleitung abgebaut. Bis 1983 fuhr hier die S-Bahn mit seitlicher Stromschiene, seit 1995 verkehren Dieseltriebwagen.
(Quelle: BVB 01/01)
Chronik von Berlin:Verkehr
Im Dezember 2000 wurde in den Nachtstunden zwischen Hennigsdorf und Velten die von 1983 bis 1995 benötigte Oberleitung abgebaut. Bis 1983 fuhr hier die S-Bahn mit seitlicher Stromschiene, seit 1995 verkehren Dieseltriebwagen.
(Quelle: BVB 01/01)
In der Müggelheimer Straße zwischen Kietzer Straße und Schlossplatz in Köpenick begannen im Juli 2000 die Bauarbeiten für eine Neubaustrecke. Sie soll das Gleis in der engen Grünstraße ersetzen. Die Inbetriebnahme erfolgte am 24.11.2000.
(Quelle: Berliner Straßenbahn-Chronik Band II: Die „Elektrische“ bei der BVG 1929 bis 2015; Hilkenbach, Kramer; Verlag Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen e.V. (GVE), Berlin, 2015)
Die ersten Planungen für den Ersatz der Strecke in der Grünstraße liegen bereits lange zurück. Schon bei der Verlängerung der Müggelheimer Straße zwischen Amtsstraße und Schloßplatz Ende der siebziger Jahre wurde ein Mittelstreifen für die Straßenbahn vorgesehen. Seit der Eröffnung der ersten Richtungsfahrbahn in den Mittagsstunden des 10. März 1980 waren immer wieder Gleisverlegungen geplant. So zeigte die Tageszeitung „Neues Deutschland“ vom 27. September 1986 ein Modell über die Neugestaltung der Köpenicker Altstadt mit zwei Gleisen in der verlängerten Müggelheimer Straße, die Gleise in der Grünstraße sollten herausgenommen werden (BVB 11/86, S. 252). Doch wurden alle diese Pläne zunächst durch die Wende gestoppt, als sich die Prioritäten im Straßenbahnbauver schoben.
(Quelle: BVB 01/01)
Tunnelarbeiten für die Einbindung der S 21 in die Ringbahn (S 4)
beginnen gleichzeitig
(Berlin, 13.10.2000) Heute um 10.15 Uhr geben Senator Peter Strieder und der Beauftragte der Konzernleitung der Deutschen Bahn AG für Berlin, Peter Debuschewitz, das Startsignal für den Bau der S 21. Der erste Abschnitt zwischen dem Nordring und dem Lehrter Bahnhof schafft eine direkte Verbindung zwischen diesem und den Bahnhöfen Westhafen und Wedding. Gleichzeitig erfolgt der Spatenstich am Bahnhof Wedding zur letzten Etappe der Schließung des S-Bahnrings.
Senator Peter Strieder: ”Die Stadt Berlin besaß vor Kriegszerstörung und Teilung ein einzigartiges Schienen-Verkehrsnetz. Derzeit wird mit der Fertigstellung des Rings eine der letzten Unterbrechungen des weitverzweigten Systems geschlossen. Die intelligente Weiterentwicklung dieses Potentials bildet für die Hauptstadt eine besondere Chance, neue Maßstäbe für eine zukunftsorientierte, umweltfreundliche Verkehrspolitik zu setzen. Der heutige Start der Bauarbeiten zur Vorbereitung für den späteren Ausbau der Linie S 21 bildet dazu eine entscheidende Weichenstellung. Mit der Inbetriebnahme des Lehrter Bahnhofs 2006 soll auch die S-Bahn vom Nordring in den Lehrter Bahnhof führen und so schnelle Verbindungen aus dem Berliner Norden zu einem der wichtigsten Knotenpunkte im hauptstädtischen Verkehrsnetz schaffen”.
Für Peter Debuschewitz steht fest: „Berlin als Bundeshauptstadt braucht ein modernes, kundenorientiertes und ökologisch sinnvolles Verkehrssystem. Die Bahn wird sich hier weiterhin stark engagieren und Lösungen mit entwickeln, die den Kunden eine sinnvolle und attraktive Alternative zum Individualverkehr bieten. Ein Beispiel dafür ist der Bau der S 21.“
Im Sommer 2000 hatte der Berliner Senat 84,5 Millionen Mark für vorgezogene Baumaßnahmen bereitgestellt. Zwischen den Bahnhöfen Westhafen und Wedding werden zwei Tunnelbauwerke zur Einbindung der künftigen S 21 in den Nordring Richtung Osten und Westen errichtet. Die ersten Aufträge mit einem Volumen von insgesamt 40 Millionen Mark wurden kürzlich vergeben.
Damit werden diese Bauvorhaben gleichzeitig mit der Lückenschließung zwischen Westhafen und Schönhauser Allee realisiert und Mehrkosten von über 30 Millionen Mark sowie Einschränkungen im Zugverkehr bei einer späteren Bauausführung vermieden.
Die kostensparende Abwicklung der Bauarbeiten für die S 21 bedingt eine geringfügige Verschiebung des Terminplans zur Fertigstellung des S-Bahn-Ringschlusses zwischen Westhafen und Schönhauser Allee. Die ursprünglich für Ende 2001 geplante Inbetriebnahme wird nun Mitte 2002 erfolgen.
Zur Realisierung des Abschnittes der S 21 zwischen dem Nordring und dem Lehrter Bahnhof werden derzeit die Gesamtplanung erstellt und die notwendigen Baurechtsverfahren vorbereitet. Das Planfeststellungsverfahren wird voraussichtlich Mitte 2001 eingeleitet.
Petra Reetz Gunnar Meyer
Pressesprecherin Leiter Regionalbüro Kommunikation
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin und Brandenburg
Telefon (030) 9012 5673 Telefon (030) 297 36 388
Telefax (030) 9012 3100 Telefax (030) 297 36 106
E-Mail: petra.reetz@senstadt.verwalt- E-mail: gunnar.meyer@bku.db.de
berlin.de
(Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Bahn)
Von März 2000 bis September 2000 wurde die Neubaustrecke der SL 50 von Französisch Buchholz, Kirche zur Guyotstraße nach Buchholz-West gebaut. Die Eröffnung erfolgte am 29.9.2000.
(Quelle: Berliner Straßenbahn-Chronik Band II: Die „Elektrische“ bei der BVG 1929 bis 2015; Hilkenbach, Kramer; Verlag Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen e.V. (GVE), Berlin, 2015)
„2000-09-29 Straßenbahn: Neubaustrecke der SL 50 von Französisch Buchholz, Kirche zur Guyotstraße nach Buchholz-West“ weiterlesen14.09.00, Pressemitteilung
2-Stunden-Ticket der BVG gilt den ganzen Tag
Auf ihrer Umweltkonferenz am 6. April 2000 haben die
Umweltminister der Bundesländer beschlossen, die
Initiative der EU-Umweltkommissarin Frau Margot
Wallström, für einen autofreien Tag unter Beteiligung
einer möglichst großen Zahl europäischer Städte zu
unterstützen. Zwischen dem 22. und 24. September
2000 finden in vielen europäischen Städten autofreie
Tage statt.
Berlin beteiligt sich, wie auch Baden-Württemberg,
Bayern, Hessen, Saarland, Sachsen, Thüringen und
Sachsen-Anhalt, am Sonntag, dem 24. September 2000
mit einem vielseitigen Programm an dieser Aktion.
Nach Streichung des DB Zuges bietet die Georg Verkehrsorganisation (GVG) in Zusammenarbeit mit der Schwedischen Bahn die Züge EN 110/111 über Saßnitz nach Malmö an.
(Quelle: BVB 11/00)
Eröffnung Vinetastr. (VIN) – Pankow (PA) (170. U-Bahn Berlins)
Zum ersten Mal seit über 70 Jahren ist bei der Berliner U-Bahn eine Kleinprofilstrecke für den Fahrgastverkehr verlängert worden. Vom U-Bahnhof Vinetastraße (einst selbst Träger des Namens Pankow) fahren die Züge der Linie U2 seit dem 16. September 2000 nun bis zur neuen Endstation Pankow, gelegen unterhalb des Bahndamms der Stettiner Bahn, am S-Bahnhof Pankow.
„2000-09-16 U-Bahn: Eröffnung Vinetastr. – Pankow“ weiterlesenInnoTrans 2000: Weltleitmesse der Schienenverkehrstechnik in Berlin – Verdopplung bei Ausstellerzahl und Ausstellungsfläche
InnoTrans 2000 – Internationale Fachmesse für Verkehrstechnik
Innovative Komponenten, Fahrzeuge, Systeme
(12. – 15. September 2000)
Über 800 Aussteller aus 25 Ländern – Hightech-Präsentationen auf
neuer Gleisanlage – Premiere für Internationalen Bahngipfel –
Publikumstage mit Bahnfest am 16. und 17. September
Mit einer erneuten Verdopplung bei Ausstellerzahl und
Ausstellungsfläche setzt die zum dritten Mal in Berlin stattfindenden
Weltleitmesse der Schienenverkehrstechnik InnoTrans 2000 wiederum
Maßstäbe. Insgesamt 825 Aussteller aus 25 Ländern präsentieren vom
12. bis 15. September 2000 auf dem Messegelände am Funkturm ihre
innovativen Produkte und Dienstleistungen. Die Nettofläche konnte im
Vergleich zur InnoTrans ’98 um mehr als 100 Prozent gesteigert werden
und liegt jetzt bei 22.150 Quadratmetern. Bereits vor zwei Jahren war
es gelungen, die Zahlen bei Ausstellern und Fläche gegenüber der
Premierenveranstaltung von 1996 zu verdoppeln.
Mit der Fertigstellung ihrer rund zwei Kilometer langen
Gleisanlage verfügt die Messe Berlin über weltweit einmalige
Möglichkeiten zur Präsentation schienengebundender Exponate. Die
Aussteller der InnoTrans 2000 haben das erkannt: die bis zwischen die
modernen Ausstellungshallen reichenden Gleise sind vollständig
ausgebucht. Großen Zuspruch findet auch das Rahmenprogramm der
Fachmesse unter dem Dachnamen „InnoTrans Convention“. Diese
Kombination aus Fachmesse, angeschlossenen Fachkongressen und
Tagungen sowie Freigeländeausstellung mit direkter Gleisanbindung
existiert so …
(Quelle: https://www.presseportal.de/pm/6600/172004 , abgerufen am 12.05.2021)
(Quelle: BVB 11/00)
Am 12. April 2000 beschloß der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) eine Anpassung der Fahrpreise – besonders im Berliner Bereich zum 1. August 2000. Einzelne Fahrscheinsorten werden bis zu 10,6% teurer. Neu eingeführt wurde eine Halbjahreskarte für Studenten („Semesterticket“) und wieder eine Monatskarte für Arbeitslose („Arbeitslosenhilfeticket“). Die letzte Tariferhöhung erfolgte in Berlin am 1. März 1998 (s. BVB 3/98, S.46).
Einzelfahrschein AB neu 4,00 statt 3,90.
(Quelle: BVB 06/00)
Der „Umsteiger“ kostet 4,00 DM.
(Quelle: BVB 12/00)
01.08.00, Pressemitteilung
Internetseite www.vmzberlin.de jetzt freigeschaltet
– Stufenweiser Ausbau der Dienste
Die im Aufbau befindliche
Verkehrsmanagementzentrale (VMZ) für Berlin bietet ab
sofort Informationen zur Verkehrslage der Stadt im
Internet an. Damit können ab sofort unter
„www.vmzberlin.de“ die ersten Dienste der VMZ
kostenfrei abgerufen werden. „Wir haben eine
stufenweise Einführung der VMZ gewählt, damit die
Bürgerinnen und Bürger so schnell wie möglich die
ersten Vorteile der VMZ nutzen können“, erklärte Peter
Strieder, Senator für Stadtentwicklung, am 31. Juli 2000.
„Mit jedem weiteren Schritt zur Vervollständigung der
Dienste wird der Beitrag der VMZ zur Entspannung der
Verkehrssituation spürbarer.“ Die Infrastruktur der VMZ
wird bis Ende 2002 fertiggestellt sein.